Stadt vertut Chance nach mehr Sauberkeit im Stadtgebiet – Ascher an Papierkörben abgelehnt

Negativ hat die Stadtverwaltung jetzt auf einen Antrag der FDP-Bezirksvertretung im Bezirk II reagiert, an zentralen Stellen im Opladener Stadtgebiet an Abfalleimern Ascher zum Entsorgen von Zigarettenkippen anzubringen. Der Opladener Bezirksvertreter Friedrich Busch ist enttäuscht von der Stellungnahme der Stadtverwaltung (TBL). „Statt den Vorschlag einmal positiv aufzunehmen und nach Realisierungsmöglichkeiten zu suchen, werden nur Argumente angeführt, die gegen diesen Antrag sprechen“, so Busch. „Was in anderen Städten auf den Weg gebracht wird, müsste doch auch in Leverkusen möglich sein.“ Busch verweist auf das Beispiel der Stadt Neuwied, wo grundsätzlich ein anderes Denken vorhanden ist. Dort ist eine Aktion zur Entsorgung von Zigarettenkippen von der Stadtverwaltung mit Engagement zum Erfolg geführt worden (siehe Bericht der Stadt Neuwied in der Anlage). Weiterhin überzeugen die Argumente der Leverkusener Stadtverwaltung nicht: Dass die auf dem „Rialto-Boulevard“ montierten Aschenbecher „nicht als Aschenbecher benutzt, sondern fast ausschließlich zur Müllentsorgung missbraucht werden“ (Zitat TBL) liegt nach Auffassung von Busch daran, dass die so genannten Aschenbecher recht groß sind und wie kleine Abfalleimer aussehen. Ein zusätzliches Gitterrost, das bislang fehlt, würde die Behältern dann eindeutig das Aussehen von Aschenbechern geben.

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Eingeordnet unter Kommunalpolitik

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