Bewerbungsrede als Landtagskandidat

Bürgermeister Friedrich Busch jetzt offiziell zum Landtagskandidaten der FDP in Leverkusen gewählt!

Mit großer Mehrheit hat am Donnerstag die Kreiswahlversammlung der Leverkusener FDP ihren Bürgermeister Friedrich Busch zum Landtagskandidaten gewählt.
In einer 20-minütigen kampfbetonten Rede schwor er die anwesenden Parteimitglieder auf den bevorstehenden Wahlkampf ein.
Der 63 Jahre alte Lehrer am Erzbischöflichen Berufskolleg in Köln rechnet sich durchaus Außenseiterchancen bei den Erst-Wahlstimmen aus.
Busch, der eher dem sozial-liberalen Lager der FDP zuzurechnen ist, wies auf das Motto hin, unter das er seinen Wahlkampf stellen wird:
„Leben in Freiheit – das soziale Miteinander stärken“. Für Busch stellen die beiden Pole an sich keinen Widerspruch dar: Einerseits da Staat, wo er wirklich gebraucht wird. Andererseits eine soziale Verantwortung da, wo Hilfe wirklich Not tut.

Auf kommunaler Ebene hat der FDP-Kandidat dafür deutliche Zeichen gesetzt: Keine Vorschrift für jeden Hausbesitzer, eine Dichtheitsprüfung vorzunehmen, keine von oben verordnete Straßensanierung, wenn diese für den Bürger als überzogen angesehen wird.
Aber auch ein Einsetzen für ein Sozialticket, ein Engagement für mehr Sicherheit im Sozialraum, z.B. durch eine Videoüberwachung an S-Bahnhöfen in unserer Stadt.

Auf Landesebene sprach sich Busch für eine offensivere Industriepolitik aus. Hier stellte Busch fest, dass die bisherige rot-grüne Landesregierung die Zügel hat schleifen lassen. Ziel muss sein, nicht nur Industriearbeitsplätze zu erhalten sondern ihre Zahl zu erhöhen. Ein Augenmerk muss auf den industriellen Mittelstand gerichtet werden.

Daneben gilt es, das Handwerk in unserem Land weiter zu stärken. Busch wies in seiner Rede darauf hin, im Zuge von energetischen Sanierungsmaßnahmen bei Gebäuden Rahmenbedingungen zu schaffen, solche Maßnahmen auch steuerlich attraktiv absetzen zu können.

Sollte es Busch tatsächlich nach Düsseldorf verschlagen, dann will er sich u.a. mit dem Thema Verkehrspolitik und Stadtentwicklung (hier: unter dem Gesichtspunkt der demographischen Entwicklung) befassen.

Dass ein effizientes Baustellenmanagement mehr als notwendig ist, erfährt der Leverkusener Berufspendler jeden Tag, wenn er die A 1 und A 3 befährt.

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Eingeordnet unter Kommunalpolitik

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