Ratsherr Friedrich Busch kritisiert Leverkusener Piratenpartei zu Aussagen über Videoüberwachung an S-Bahnhöfen

„Endlich einmal ein Lebenszeichen der Piratenpartei in Leverkusen, so dass man sich sachlich mit ihren Inhalten auseinandersetzen kann“, so die Reaktion von Friedrich Busch auf eine Äußerung der Piratenpartei auf ihrer Internet-Landesseite.

Dort begrüßt die Piratenpartei ausdrücklich die „Absage der Bahn an Ausbau der Kameraüberwachung an Leverkusener Bahnhöfen“, wie sie Busch gefordert hat. Weiter heißt es: “Die Leverkusener Piraten verurteilten den Vorschlag damals umgehend als freiheitswidrige Symbolpolitik, weil Kameras keinerlei vorbeugenden Wert besitzen und nur ein falsches Gefühl von Sicherheit vermitteln können.“

Busch wundert sich über diese Argumentation, da die Piraten von ihrer Programmatik her eigentlich zu anderen Schlussfolgerungen kommen müssten.
Die Piraten sprechen vom „Prinzip der Öffentlichkeit“ und bezeichnen diese als „Weichenstellung für eine moderne Gesellschaft im 21. Jahrhundert, auch unter Berücksichtigung der weitreichenden Möglichkeiten der Neuen Medien“.

Warum dann Angst vor Videoaufnahmen in einem beschränkten öffentlichen Bereich?
Natürlich kann eine Videoüberwachung an Bahnhöfen nicht grundsätzlich Überfälle, wie am S-Bahnhof Küppersteg am späten Nachmittag geschehen, verhindern.
Natürlich muss mit Gewaltprävention in Kita und Schule begonnen werden, haben sozialpolitische Maßnahmen Vorrang.
Aber die Erfahrung hat gezeigt, dass von Videoüberwachungen abschreckende Wirkungen ausgehen können.  Eine wichtige Funktion besteht weiterhin in der Möglichkeit, mittels Bildaufnahme Täter zu identifizieren. Das müsste den Piraten eigentlich auch bekannt sein!

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Unsere Stadt muss sauberer werden! 239.049 Euro Kosten für die Beseitigung des „wilden Mülls“, insbesondere an Badeseen, aus Parkanlagen und Außenanlagen der Schulen“ ist zu viel!

Bürgermeister Friedrich Busch appelliert an die Leverkusener Bürger, mehr auf die Sauberkeit in unserer zu achten. Immer wieder wird er darauf angesprochen, wie schmutzig es doch in Leverkusen sei. Viele Bürger ärgern sich über achtlos weggeworfene Verpackungen; an Glas- und Kleidercontainern über die dort überall illegal abgestellten Gegenstände.
Viele stören sich auch an den hässlichen Kaugummi-Klebeflecken, die auf Gehwegen und Einkaufsstraßen zu sehen sind.
Hier sollte nach Auffassung von Busch im Frühjahr einmal eine spezielle Reinigungsmaschine zum Einsatz kommen, die mit Hochdruck und Heißdampf den ausgelutschten Kaugummis zu Leibe rücken könnte.

Von der Öffentlichkeit bislang unbeachtet verweist Bürgermeister Friedrich Busch alleine auf die Kosten, die die Stadt Leverkusen an die AVEA für die Beseitigung des wilden Mülls, insbesondere an Badeseen, aus Parkanlagen und Außenanlagen der Schulen bezahlen muss: Für 2012 sind ganze 239.049 Euro vorgesehen.

Busch: „Würden wir sorgfältiger unseren Müll entsorgen und nicht auf Kosten der Allgemeinheit, dann könnten wir eine schöne Summe Geld sparen, mit der wir sinnvollerer Aktivitäten finanzieren könnten.

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Zunehmender Alkoholmissbrauch bei Senioren auch in unserer Stadt offen ansprechen!

Spezielle Selbsthilfegruppen bzw. Therapieformen für alkoholkranke Senioren gefordert!

Wenn es nach Bürgermeister Friedrich Busch geht, soll über ein Tabuthema in unserer Stadt offen gesprochen werden: Nach dem jetzt veröffentlichten „Jahrbuch Sucht 2010“ der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) haben die Suchtprobleme älterer Menschen (Alkohol- und Tablettensucht) massiv zugenommen. Zahlen belegen, dass ca. 400 000 ältere Menschen ein Alkoholproblem haben. Ein Grossteil davon sind so genannte Altersalkoholiker, die erst nach dem 60igsten Lebensjahr in die Abhängigkeit geraten sind.

Friedrich Busch ist sich sicher, dass es auch in Leverkusen eine nicht zu unterschätzende Anzahl an Senioren gibt, die ein Alkoholproblem haben.

„Viele werden erst dann auffällig, wenn sie ins Kranhaus kommen“, so Busch. „Sie fallen vorher nicht auf, weil die soziale Kontrolle am Arbeitsplatz entfällt und in der Familie dieses Problem nicht erkannt bzw. verschwiegen  wird.“

Aussagen wie „ältere Menschen sind unfähig, sich noch zu ändern“ oder die Fragestellung, „warum ältere Menschen noch mit kritischer Auseinandersetzung wegen ihrer Suchtprobleme noch zu belasten“, hält Busch für nicht angemessen.

Therapeuten, die mit älteren alkoholkranken Menschen gearbeitet haben, sprechen von guten Therapieerfolgen: „Ältere Menschen sind häufig radikaler und konsequenter als jüngere, wenn es darum geht, ihr Verhalten zu ändern.“

Wenn es gelingt, weniger Alkohol zu trinken, steigt unmittelbar die Lebensqualität, da sich das Wohlbefinden sowie die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit meist deutlich verbessern.

Mit einer öffentlichen Thematisierung des Altersalkoholismus erhofft sich Busch zweierlei:

  1. Betroffene sind eher bereit, sich mit ihrem Problem auseinanderzusetzen.
  2. Es werden spezielle Maßnahmen in der Stadt Leverkusen für besagten Personenkreis entwickelt.

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Grün ist die Farbe der Hoffnung: Veränderungen an Bahnunterführung in Opladen!

Sollte das Leiden zahlreicher Bürger in Leverkusen ein Ende haben, die tagtäglich die Unterführung neben dem Opladener Bahnhof benutzen?

Nach Auffassung von Bürgermeister Friedrich Busch handelt es sich bei dieser Unterführung um eines der „ekelhaftesten Bauwerke“ in NRW.

Busch spart nicht mit Kritik an der Stadtverwaltung: „Untätig hat man jahrelang zugesehen, wie die Unterführung nach und nach verkommt. Für jeden Bürger unserer Stadt ist es eine Provokation, durch diese Unterführung zu gehen.“

Bekanntlich will die „Neue Bahnstadt“ die Unterführung „aufhübschen“. Der Anfang ist jetzt gemacht worden: Der Eingangsbereich auf Opladener Seite ist mit den Farben der Bahnstadt Opladen grün gestrichen worden.

„Um zur Bahnstadt zu gelangen, werden viele Besucher die Unterführung benutzen. Um sich nicht in Grund und Boden zu schämen, muss die Unterführung in einen ordentlichen Zustand versetzt werden .Das hat die Neue Bahnstadt richtig erkannt.“

Der Kontrast ist im Augenblick riesig. Erst das frische Grün an den Wänden, dann taucht man wieder in eine Schmuddelunterführung ein.

Busch bedauert, dass auch die frisch gestrichenen Wände schon zur Zielscheibe von Schmierereinen geworden sind.

„Viele Dinge, die unseren Sozialraum attraktiv machen, werden mutwillig beschmiert oder zerstört. Das muss endlich aufhören!“

Bürgermeister Friedrich Busch bittet die Bevölkerung, Auffälligkeiten der Polizei zu melden. Außerdem sollte der städtische Sicherheitsdienst regelmäßig in den Abendstunden die Unterführung kontrollieren.

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Nach guten Erfahrungen mit Jamaika plus im Rat jetzt auch Übertragung auf die Bezirke!

Nachdem die Zusammenarbeit der vier Fraktionen CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und OWG/UWG im Rat der Stadt Leverkusen gut funktioniert hat, wird es auch in den Bezirken eine Jamaika plus -Zusammenarbeit geben. Konkret bedeutet dies,  dass jetzt keine Einzelanträge mehr gestellt werden. Vielmehr treten die Bezirksvertreter der vier Fraktionen gemeinsam in Aktion.

Nach Auffassung von Busch hat sich dadurch die Arbeit im Bezirk verändert. „Kurzfristige Anträge einzelner Bezirksvertreter wird es nicht mehr geben. Teamarbeit und die Bereitschaft zu Kompromissen sind jetzt gefragt“, so Busch.

Bürgermeister Busch mahnt konstruktiven Umgang von Jamaika plus mit SPD an: Streit um Sitzverteilung im neuen Rat hätte nicht sein müssen!

Die Mehrheitsverhältnisse im jetzigen Rat sind durch die Jamaika plus Kooperation eindeutig: CDU,  Bündnis 90/Die Grünen, FDP und OWG/UWG haben das Sagen, die SPD steht bei Entscheidungen im Abseits.

Bei bestimmten Entscheidungen sind nach Auffassung von Busch, trotz der Mehrheitsverhältnisse, aber auch Rücksprachen mit dem politischen Gegner notwendig. Ein Beispiel hierfür war die Frage, wer wo im neuen Ratssaal demnächst sitzen wird.

Warum diese Frage nicht einvernehmlich in der Runde der Fraktionsgeschäftsführer geklärt worden ist, hat Busch überrascht.

Sein Fazit: Der Streit um die Sitzverteilung hätte vermieden werden können, wenn miteinander ein Kompromiss gesucht worden wäre.

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Bürgermeister Friedrich Busch: ECE seit vier Wochen – und Opladen lebt!

Seit nunmehr 4 Wochen gibt es in Leverkusen das große Einkaufszentrum ECE und der Stadtteil Opladen lebt wie gehabt.

Nach Auffassung von Busch lässt sich jetzt schon ein erstes Fazit ziehen: Die Gesamtstadt Leverkusen, insbesondere Wiesdorf, hat erheblich mit dem neuen ECE gewonnen. Die Untergangspropheten, vor allem bezogen auf Opladen, werden nach Lage der Dinge nicht Recht behalten. Die Opladener Fußgängerzone ist wie eh und jeh gut besucht. Ein Ladensterben zeichnet sich nicht ab.

Mit dem neuen ECE haben sich sogar neue Perspektiven für Opladen ergeben:

  1. Allgemein wird von Besuchern des ECE beklagt, dass die meisten Läden doch für ein relativ junges Käuferpublikum ausgerichtet sind. Hier liegt die Chance für Opladen, in eine Lücke zu springen: Damen- und Herrenkonfektion der gehobenen Klasse. Dies sollte eine neu aufgestellte Wirtschaftsförderung Leverkusen offensiv nach außen tragen, um mögliche Händler für den Standort Opladen zu interessieren.
  1. Noch wird Opladen als Geheimtipp gehandelt, was sich aber bald ändern wird: Für viele Leverkusener ist das Bürgerbüro in Opladen attraktiver als das jetzt neu eröffnete in der Rathaus-Galerie. Wer keine Lust hat, sich in einen engen Aufzug zu quetschen und in einem funktionalen Wartesaal auf der 4. Etage zu landen, dem bietet sich mit dem Opladener Bürgerbüro eine gute Alternative: ebenerdig gut auch für Rollstuhlfahrer zu erreichen, freundliche städtische Mitarbeiter und akzeptable Wartezeiten.

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Bürgermeister Friedrich Busch erinnert an Volksschulzeit in Opladen: Es wurde von Lehrern geschlagen und getreten!

Körperliche Züchtigungen waren an der Tagesordnung

Ungern erinnert sich Bürgermeister Friedrich Busch an seine Volksschulzeit. Von 1955 bis 1960 hatte er die Katholische Volksschule Düsseldorfer Straße in Opladen besucht.

Busch, heute selbst Lehrer, erinnert sich noch gut an Situationen aus dem Schulalltag, in denen Lehrer/innen als Erziehungsmittel Schläge und Tritte eingesetzt haben.

„Heute würde man dieses Verhalten als körperliche Misshandlung einstufen. Damals aber waren diese Erziehungsmethoden der Lehrer an der Tagesordnung und wurden sowohl von der Schulbehörde als auch von den Eltern toleriert.“

Großen Respekt hatten die Schüler vor allem vor dem damaligen Rektor Mülhaus (bis 1961 Rektor).

Busch erinnert sich noch heute an eine Situation, die er seinen Schülern immer wieder als abschreckendes Beispiel  berichtet:

„Im Rahmen einer Chorprobe wurde plötzlich mein Name aufgerufen und ich musste nach vorne kommen. Ich wurde aufgefordert, die Hand auszustrecken. Rektor Mülhaus, mit einem Rohrstock bewaffnet, holte aus und hieb mit großer Wucht in Richtung meiner ausgestreckten rechten Hand. Instinktiv habe ich noch rechtzeitig meine Hand wegziehen können, so dass mir kein Schmerz zugefügt worden ist. Von dem überraschten Rektor wurde ich dann als Feigling beschimpft, konnte aber dann wieder zurück auf meinen Platz.“

1973 wurden Körperstrafen an Schulen als Erziehungsmittel in der Bundesrepublik Deutschland abgeschafft.

Busch ist froh, dass sich das gesellschaftliche Bewusstsein Kindern gegenüber grundsätzlich geändert hat. Vorkommnisse wie die geschilderten sind nach Meinung von Busch heute undenkbar. Bei bekannt werden von körperlichen Übergriffen würde heutzutage ein Lehrer unmittelbar vom Schuldienst suspendiert.

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